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Monika
Schmidt |
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07821 / 97 87 82 |
| Telefax |
07821 / 97 87 82 |
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Roland
Hirsch |
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| Telefon |
07821 / 4 39 82 |
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07821 / 5 39 82 |
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Dr.
Walter Caroli |
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07821 / 3 82 88 |
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07821 / 98 34 22 |
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| lahr 21.03.2012 |
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Innenstadt gewinnt an Attraktivität
Lahrer SPD-Ortsverein zog Bilanz zur städtischen Entwicklung / Viele Projekte erfolgreich angestoßen
Die Stadtentwicklung stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Lahrer SPD. Dabei äußerte sich Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller zu Baumaßnahmen und zur Rheintalbahn. |
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23.04.2012 - Lahr. Im Rahmen der Hauptversammlung des Lahrer SPD-Ortsvereins streifte Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller eine Vielzahl aktueller Themen Die Landesgartenschau 2018 stelle ein »mittelfristiges Ziel« dar, unter deren Zeichen die Stadt viele andere Projekte, beispielsweise den Bahnhof, auf Vordermann bringen könne. Zum Jahreswechsel sollen weitergehende Informationen hinsichtlich der Trassenführung beim Ausbau der Rheintalbahn erfolgen. Unterstützt von Roland Rehmann, Vorsitzender der Bürgerinitiative »Abatra«, zeigte sich Wolfgang G. Müller aufgrund der jüngsten Äußerungen aus dem Verkehrsministerium und seitens des Ortenauer Landrats »optimistisch, dass die Argumente zugunsten einer autobahnparallelen Trasse an Gewicht gewonnen haben«.
Lobende Worte fand der Ratshauschef zur geplanten Kombination eines Kinos und einer Kinderbetreuungseinrichtung am Urteilsplatz, ebenso zum Wohnprojekt »Im Goldenen Winkel«, das Müller als »Aufwertung für die Innenstadt« bezeichnete. Stellung bezog Müller auch zur Entwicklung des Lahrer Klinikums. Die Parkplatzsituation bessere sich Stück für Stück, mit den neuen Bausteinen Pathologie und medizinisches Versorgungszentrum werde die Gesundheitsinfrastruktur gestärkt.
Seinen Beitrag »Was ist wichtig für Lahr« gestaltete Roland Hirsch, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion, als Streifzug zu Projekten der Stadtentwicklung. Gemeinsam mit der städtischen Wohnungsbau seien Projekte in der Goethestraße, Albrechtstraße, Altmühlgasse, Albert-Schweitzer-Straße, am Urteilsplatz oder »Im Goldenen Winkel« entweder im Gange oder erfolgreich auf den Weg gebracht worden
Das ehemalige Kasernenareal mache Fortschritte, wobei sich die geduldige Haltung von Stadt und Gemeinderat laut Hirsch nicht nur in finanzieller Hinsicht gelohnt habe. Das Nestler-Carree soll zum »Brückenschlag in die Stadt« avancieren, die Umfahrung der Innenstadt sei auf den Weg gebracht worden.
Hirsch ging auch auf die unbefriedigende Situation für die B 415 ein. Der erhoffte Kreisverkehr bei der ehemaligen Landeszentralbank sei vom Tisch, Hoffnungen werden im Zuge der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes mit der Variante eines Kreisverkehrs im Bereich Goethe- und Lotzbeckstraße und einer Ampelregelung an der B 415 verbunden. Unter Verweis auf die leicht erholte Haushaltslage der Stadt kündigte Hirsch abschließend an, dass auch Projekte der Ortsteile künftig nicht zu kurz kommen würden. |
10.01.2012 Badische Zeitung, Lahrer Zeitung, Lahrer Anzeiger
OB nennt drei Kriterien für das geplante Ärztehaus
Was dient Ärzteversorgung und Stadtentwicklung, was geschieht mit Parkplätzen? / Johannes Fechner kündigt neue Kandidatur an.
LAHR (ebwc). Eine positive Bilanz zog Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller in einem Rückblick auf das Jahr 2011 beim Neujahrsempfang der Lahrer SPD in der Lahrer Weinstube. Die städtischen Finanzen seien wohlgeordnet und erlaubten Investitionen über das Pflichtprogramm hinaus. Der Kern des Großprojektes Landesgartenschau 2018 könne bereits jetzt garantiert finanziert werden, schreibt die SPD in ihrem Pressebericht.
Der Haushalt der Stadt Lahr erlaube Rückstellungen für die Gartenschau. So hätten für 2012 zwei Millionen Euro für diesen Zweck eingestellt werden können. Befriedigt zeigte sich der Oberbürgermeister über den Abschluss des landschaftsplanerischen Wettbewerbs. Jetzt gehe man an das Brückenprojekt. Eine gelungene Brücke über die Bundesstraße 36 könne wie ein Wahrzeichen im Westen der Stadt wirken.
Müller ging auch auf die Diskussion über das geplante Ärztehaus am Doler Platz ein. Die Initiative, so Müller, sei von Ärzten ausgegangen. Jetzt gehe es darum, den Sachverhalt unter einer dreifachen Fragestellung zu prüfen. Was dient der ärztlichen Versorgung in der Stadt Lahr? Was dient der Stadtentwicklung? Und wie kann eine Lösung für die Parksituation gefunden werden? In dieser prioritären Reihenfolge werde die Stadtverwaltung an das Projekt herangehen und es in den zuständigen Gremien beraten lassen. Der Oberbürgermeister zeigte sich erfreut darüber, dass 40 Jahre nach der Eingliederung der ehemals selbständigen Gemeinde Mietersheim der letzte Bestandteil des Eingliederungsvertrags – die Halle – realisiert werden konnte.
PD-Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch dankte Ortsvorsteher Alfred Baum für sein engagiertes Eintreten für das Mietersheimer Bürgerhaus und die Gestaltung des Dorfmittelpunkts. Der Gemeinderat, so Hirsch weiter, werde auch 2012 alle Hände voll zu tun haben. Im Hinblick auf die Bebauung des Rappenareals bemerkte Hirsch, dass in jedem Fall darauf geachtet werden müsse, dass der Urteilsplatz nicht zugeparkt werde von Kino- und Kindergartenbesuchern und damit seine Aufenthaltsqualität verliere. Grundsätzliche Überlegungen seien über die Struktur der weiterführenden Schulen in Lahr anzustellen. Eine interessante Perspektive biete dabei die von der neuen Landesregierung im Modellstatus angebotene Gemeinschaftsschule.
Der Kreisvorsitzende der Emmendinger SPD und Bundestagskandidat Johannes Fechner kündigte seine erneute Kandidatur für Bundestagswahl 2013 an. Das Jahr 2012 sei, so Fechner, wichtig für die SPD, weil die mittlerweile gewonnene Vertrauensbasis weiter konsolidiert werden müsse und die Möglichkeit, drei hervorragende Spitzenleute im Bund präsentieren zu können, ein ideales Angebot an die Wählerschaft darstelle, das noch mehr verdeutlicht werden könne. Walter Caroli rief die Anwesenden dazu auf, Fechner zu unterstützen. Die Abgeordnetenvakanz der SPD im Lahrer Raum müsse wieder beseitigt werden. Konkurrenz belebe das Geschäft, und es sei im Interesse der Lahrer, wenn unter Abgeordneten eine Wettbewerbssituation entstehe.
07.01.2012 Badische Zeitung, Lahrer Zeitung, Lahrer Anzeiger
Mietersheim freut sich auf seine 1250-Jahr-Feier
Befriedigung bei den Sozialdemokraten, dass es 40 Jahre nach der Eingliederung mit Bürgerhaus und neuer Dorfmitte geklappt hat.
LAHR-MIETERSHEIM (ebwc). Das gut besuchte Dreikönigstreffen der Mietersheimer SPD im "Grünen Baum" war geprägt von der Freude über das im Jahr 2011 vollendete Bürgerhaus und die gelungene Gestaltung des Dorfmittelpunkts. Die Vorsitzende der SPD-Stadtteilgruppe Mietersheim, Heide Beuschel, bezeichnete es als historisches Ereignis, dass genau 40 Jahre nach der Eingemeindung des Ortes in die Stadt Lahr das letzte wichtige Projekt der damals beschlossenen Zusatzbestimmung zum Eingliederungsvertrag nunmehr erledigt werden konnte.
Ortsvorsteher Alfred Baum betonte, dass Oberbürgermeister, Ortschaftsrat Mietersheim und Gemeinderat der Stadt Lahr zu diesem großen Erfolg beigetragen hätten. Es sei aber besonders die SPD gewesen, die das Projekt unerschütterlich durch alle Irrungen und Wirrungen geführt habe. Baum zog eine erste positive Bilanz der Hallennutzung. Sie sei sehr begehrt und deswegen auch dauernd belegt. Anwohner des Bürgerhauses äußerten in diesem Zusammenhang, dass zunächst befürchtete Lärmbeeinträchtigungen nicht eingetreten seien.
Ortsvorsteher Baum verwies auch auf anstehende Vorhaben und Veranstaltungen im Jahr 2012. Die Kaufhalle werde bald abgerissen und insbesondere dank des Engagements der SPD-Gemeinderatsfraktion würden für 200 000 Euro die sanitären Einrichtungen der Schulturnhalle in Ordnung gebracht. Das große Ereignis des Jahres 2012 sei die 1250-Jahrfeier mit der Herausgabe der neuen Mietersheimer Chronik.
Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch hob hervor, dass nach dem Großereignis der Dorfmittelpunktgestaltung ein weiteres Projekt die Lebensqualität der Mietersheimer Bevölkerung entscheidend verbessern werde. Die Landesgartenschau 2018 sei in voller Vorbereitung. In Kürze werde ein Wettbewerb für den Brückenschlag über die Bundesstraße 3 und die Bundesstraße 36 in die Wege geleitet.
In der Diskussion wurden das geplante Kino am Urteilsplatz, das Ärztehaus am Doler Platz, die Lahrer Schullandschaft und die Rolle des Ortschaftsrates angesprochen. Kritische Stimmen zur Parksituation nach der Erstellung des Kinos kamen von Willi Ugi und Reinhard Jockers. Walter Caroli sah im Bau einer Parkpalette an der Turmstraße eine dringende Ergänzung zu den Bauprojekten am Urteilsplatz. Die mit teuren Mitteln hergestellte Aufenthaltsqualität auf dem Urteilsplatz würde ansonsten vom Blech erstickt.
Marc Rinderspacher plädierte für einen deutlich vor 2018 behindertengerechten Umbau des Lahrer Bahnhofs. Der Ortsvorsteher wurde gebeten, sich für eine Absenkung der Bordsteine in der Mietersheimer Friedhofstraße einzusetzen.
19.12.11 Lahrer Anzeiger, Badische Zeitung
SPD: Landesgartenschau wird Lahr verändern
(ebwc)Als „Sechser im Lotto“ bezeichnete Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn in der Mitgliederversammlung der Lahrer SPD im Gasthaus „Dammenmühle“ die für die Stadt durch den Zuschlag zur Landesgartenschau 2018 eröffnete Chance, den westlichen Bereich von Lahr gänzlich umgestalten zu können. Die vorgeschlagenen Maßnahmen erhöhten, so der Bürgermeister, die Lebensqualität der Menschen nicht nur in Mietersheim, Langenwinkel und Dinglingen, vielmehr profitiere die Gesamtstadt davon.
Als Beispiel nannte Langensteiner-Schönborn den in das Lahrer Fuß- und Radwegenetz integrierten Seepark, der auf den bisher landwirtschaftlich genutzten Stegmatten entstehe. Der etwa 4,3 Hektar große Grundwassersee werde Strand- und Badenutzungen ermöglichen, aber an der Stelle der Flachwasserzonen auch ökologische Rückzugsbereiche aufbieten. Beim Begehen der Holzstege in den Schilf- und Binsenzonen werde Naturerlebnis gewährleistet. Im Seepavillon könnten die Besucher sich an gastronomischen Angeboten erfreuen und selbstverständlich werde von der Stadtverwaltung eingeplant, die für die Landesgartenschau geschaffenen Naherholungsangebote über das Jahr 2018 hinaus für die Bevölkerung zu erhalten. Weitere Markenzeichen der Schau seien der geplante Brückenschlag zwischen Mauerfeld und Stegmatten, durch den ein starkes architektonisches Zeichen gesetzt werde, und das römische Streifenhaus in dem Bereich des bis zum 2. Jahrhundert nach Christus zivil genutzten römischen Vicus. Wenn man Schaufenster des Landes im Jahre 2018 werde, so öffne dies auch Fördertöpfe, mit denen wichtige zusätzliche Investitionen angegangen werden können. So sei die behindertengerechte Renovierung des Lahrer Bahnhofs und die gleichzeitige Schaffung einer Wegeverbindung über die Geleise hinweg ins Industriegebiet eine vordringliche Aufgabe. Verbesserungen des Wohnumfeldes für viele Bürgerinnen und Bürger, Renaturierungsmaßnahmen an der Schutter, Sportangebote, eine Aussichtsplattform durch Umgestaltung des Sendemastes auf dem Schutterlindenberg – Langensteiner-Schönborn stellte eine bunte Palette von Möglichkeiten vor, die der Landesgartenschau mit dem Motto „Römische Krüge in grünen Gärten und ein tiefblauer See“ das Gepräge geben könnten. Langensteiner wünschte sich abschließend, einen großen Widerhall in der Lahrer Bevölkerung, der in ein breites ehrenamtliches Engagement einmünden könne.
In der Diskussion verwies Dr. Walter Caroli auf den vom Gemeinderat bewilligten Beitrag zur Finanzierung der wissenschaftlichen Auswertung der Ausgrabungen im Mauerfeld. Hierdurch werde eine authentische Grundlage für das geplante römische Haus geschaffen. Ulrike Holland, Vorsitzende des Fördervereins für die Landesgartenschau, betonte in ihren Ausführungen, dass die vielen Millionen, die für die Landesgartenschau aufgewendet würden, allen Lahrerinnen und Lahrern in allen Stadtteilen zugute kommen sollten. Ganz Lahr werde einen großen Veränderungsprozess erleben und davon profitieren. Sie warb für die Mitgliedschaft im Förderverein, der schon auf 130 Mitglieder angewachsen sei.
Im weiteren Verlauf der von der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Sandra Müller geleiteten Versammlung gab Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch einen Bericht über die Arbeit der SPD-Gemeinderatsfraktion ab. Besonders wichtig war ihm die Klarstellung, dass bei den Haushaltsberatungen für 2012 keineswegs leichtfertig das Füllhorn geleert worden sei, vielmehr mit Bedacht insbesondere Energiesparmaßnahmen beschlossen worden seien. Die von den Fraktionen eingebrachten Anträge würden, so die Prognose von Hirsch, allein durch noch zu erwartende Verbesserung en der allgemeinen Finanzwirtschaft, d. h. duch erhöhte Zuweisungen, gegenfinanziert.
05.12.11 Badische Zeitung, Lahrer Zeitung, Lahrer Anzeiger
(ebwc)Die Haushaltsklausur der Lahrer SPD-Gemeinderatsfraktion für das Haushaltsjahr 2012 stand unter dem Zeichen einer deutlichen Entspannung der Lahrer Finanzlage. Dass die Zuführungsrate zum Vermögenshaushalt von ursprünglich anvisierten 1,8 Millionen Euro auf über 4 Millionen steigen würde, hätte noch vor Kurzem, so der Haushaltsexperte Hermann Kleinschmidt, niemand erwarten können. Unter der Leitung von Roland Hirsch folgte die Fraktion bei den Beratungen den Eckpunkten der Verwaltung, setzte aber zusätzliche Akzente bei der Kinderbetreuung, den Ortsverwaltungen, dem Ausbau des Radwegenetzes, der Vereinsförderung und bei Maßnahmen in den Stadtteilen.
Grundsätzlich sei es richtig, so die Meinung der Sozialdemokraten, für das große Ereignis der Landesgartenschau im Jahre 2018 jetzt schon, wie vorgesehen mit 2 Millionen Euro, finanziell die Weichen zu stellen – beispielsweise beim Grunderwerb – die Finanzlage erlaube aber darüber hinaus Ausgaben, die der Lebensqualität der Stadtbevölkerung zugute kämen.
1. Die SPD-Fraktion sprach sich trotz des Rückzugs der evangelischen Kirche aus der Finanzierung für einen Neubau der Kindertagesstätte „Arche Noah“ aus. Bei einem Ausbleiben von Komplementärmitteln müsse allerdings, so Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch, die Stadt Lahr die Betriebsträgerschaft übernehmen.
2. Nachdem die Einschnitte der globalen Finanzkrise zumindest teilweise überwunden sind, will die SPD-Fraktion die hälftige Kürzung bei den Strukturmitteln der Stadtteile zurücknehmen.
3. Deutlichere Akzente will die SPD beim Ausbau des Radwegenetzes setzen. Ein neues Radwegekonzept sei 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt worden, von dem erste Realisierungsschritte erwartet würden. U. a. will die SPD den Neubau des Radweges in der Georg-Schäffler-Straße und Markierungsarbeiten in der Rheinstraße in die Haushaltsberatungen einbringen.
4. Der marode Zustand der sanitären Einrichtungen in der Turnhalle der Friedrichschule soll nach dem Willen der SPD-Fraktion im Jahre 2012 ein Ende finden. Der jetzige Zustand sei den Schülerinnen und Schülern der Friedrichschule und den in der Halle gastierenden auswärtigen Sportvereinen nicht länger zuzumuten. Zudem sei der dritte Bauabschnitt (Geräte- und Technikräume) bei der Gebäudeunterhaltung Klostermatte zu realisieren.
5. Im Stadtteil Kuhbach soll mit der Gehwegsanierung entlang der B 415 begonnen werden.
Mit Freude wurde aufgenommen, dass die grün-rote Landesregierung ihren Anteil bei der Schulsozialarbeit erhöht hat. Mit allgemeiner Zufriedenheit wurde zudem registriert, dass das Lahrer Markenzeichen „Chrysanthema“ 2012 ungeschmälert durchgeführt werden könne und weitere Großveranstaltungen wie das Stadtfest und das Fest der Kulturen finanzierbar seien. Bei den Beratungen werde außerdem darauf geachtet, dass der Maßnahmenkatalog für die EEA (European Energy Award)-Stadt Lahr weiter abgearbeitet werde, damit die Stadt bei Klima- und Umweltschutz Zeichen setze.
| lahr.12.08.2011 Lahrer Anzeiger, Autor: Thorsten Mühl |
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Lahrer Radwegenetz im Visier
SPD absolvierte zum Abschluss ihrer Sommeraktion eine Rundfahrt Mulmige Gefühle auf der B 415
Mit rund 20 Teilnehmern hat die SPD Lahr am Donnerstag den letzten Termin der Sommeraktion bestritten. Bei einer Radrundfahrt wurde gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung das städtische Radwegenetz erkundet.
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12.09.2011 - Lahr. Das Lahrer Radwegenetz weist Lücken auf, die Radwege hören stellenweise unvermittelt auf oder sind gar nicht erst vorhanden − Problem- und Kritikpunkte, mit denen sich eine Arbeitsgruppe befasst, in der neben Stadtverwaltung und Fraktionsvertretern auch Polizei und Verkehrswacht mitwirken Basierend auf vier Sitzungen entstand der Auftrag an das Aachener Planungsbüro Ralf Kaulen, eine Studie zu zehn neuralgischen Radwege- und Fußgängerpunkten im Stadtgebiet (siehe Kasten) zu erstellen.
Eindrücke vertiefen
Um theoretische Eindrücke praktisch zu vertiefen und den Blick für die Radwegenetz-Sachlage zu schärfen, wurde der Schlusspunkt der kommunalpolitischen SPD-Sommertour als rund einstündige Radrundfahrt zu neuralgischen Punkten umgesetzt. Dazu fanden sich am Donnerstagnachmittag rund 20 Teilnehmer ein. Mit dabei waren als Vertreterinnen der Stadtverwaltung Sabine Fink (Stadtplanungsamt) und Lucia Vogt (Rechts- und Ordnungsamt).
Ausgehend vom Rathaus, führte der Weg über die stellenweise unübersichtliche Hilda- zur Dreyspringstraße. Neben dem »Schlachthof« nahmen die Teilnehmer eine Schranke in Augenschein, die einbiegende Radfahrer bremsen soll. Einige Kritik an der Notwendigkeit des Hindernisses wurde laut, doch Lucia Vogt verwies darauf, dass die Schranke zum einen rechtlich notwendig sei und die Erfahrungen bisher absolut positiv gewesen seien.
In der Lotzbeckstraße fiel auf, dass der Radweg abrupt endet, in der Kaiserstraße mahnten die Teilnehmer an, dass Hinweisschilder fehlten
Fragezeichen im weiteren Verlauf auch bei der Bäckerei Ehrensberger: Wie soll sich der Radfahrer korrekt verhalten? Ausgewiesen ist das Abbiegen nach rechts, was aber, wenn er den Weg nach links fortsetzen will?
Einige Diskussionen entwickelten sich danach auf der B 415 Richtung Kuhbach. Hier sind keine Radwege vorhanden, die Radfahrer dürfen den Bürgersteig nicht benutzen. Auf der ohnehin engen Fahrbahn wird es schnell gefährlich, wenn etwa Lkws überholen. »Da wird es einem ganz schnell anders«, schilderte Roland Hirsch seine mulmigen Gefühle.
Lösungsvorschlägen, den Bürgersteig zusätzlich als Radweg auszuweisen, erteilte Lucia Vogt schnell eine Absage. Die rechtlich vorgeschriebene Breite sei dafür nicht gegeben. Abschließend erhielt der abknickende Radweg bei der Herzklinik und im Rosenweg Lob als »gutes Angebot«.
Kartiertes Netz
Bei der Abschlussbesprechung wurde zusammenfassend bemerkt, dass die Notwendigkeit, Angebote und ein kartiertes Netz für alle Radfahrer zu schaffen, dringend geboten ist. Je nachdem, welche Erkenntnisse die Kaulen-Studie liefert, sollen Maßnahmen umgesetzt werden.
Wie die Vertreterinnen der Verwaltung deutlich machten, habe ein stellenweises Umdenken stattgefunden. Heute würde, anders als noch vor 15 Jahren, nicht stur auf Radwege gesetzt, sondern vermehrt auf Schutzstreifen. Die SPD will den Prozess weiter begleiten, sich aber fortgesetzt kritisch zum Thema einbringen.
Die in der Studie des Planungsbüros Kaulen untersuchten Radwege- und Fußgängerpunkte bestehen aus den fünf Knotenpunkten Kreisverkehr bei der Bäckerei Ehrensberger (Friedrichstraße), der Kreuzung beim Schlüssel, dem Doler Platz, der Einmündung Werderstraße/B 415 und der Kreuzung Gasthaus »Warteck«.
Hinzu kommen die fünf Streckenabschnitte Kaiserstraße (südlich Stadtpark), Dinglinger Hauptstraße (Ortskern), Lotzbeckstraße (radwegloser Bereich), Bismarckstraße (Schlüssel) und die Reichenbacher Hauptstraße.
Die bislang noch nicht bekannten Studienergebnisse sollen bei einem Verkehrsworkshop im Oktober und danach im Gemeinderat vorgestellt werden. mue
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lahr 27.08.2011 |
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Rollstuhlfahrer haben's schwer
Bei der SPD-Sommertour wurden die Probleme aufgezeigt, die Behinderte in der Marktstraße haben
Lahr soll noch behindertengerechter werden: Die SPD lud am Donnerstag Betroffene sowie Geschäftstsleute und Vertreter der Stadt zu einer »Rollstuhl-Fahrt« durch die Marktstraße ein |
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© Wolfgang Schätzle
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Lahr. Mancher Passant staunte nicht schlecht, als am Donnerstagabend ein Tross von Rollstuhl- und Rollator-Fahrern die Marktstraße hinunter fuhr. Mittendrin auch Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller und der Erste Bürgermeister der Stadt, Guido Schön
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27.08.2011 - Lahr. Mancher Passant staunte nicht schlecht, als am Donnerstagabend ein Tross von Rollstuhl- und Rollator-Fahrern die Marktstraße hinunter fuhr. Mittendrin auch Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller und der Erste Bürgermeister der Stadt, Guido Schöneboom Der Grund: Die Lahrer SPD hatte im Rahmen ihrer Sommertour zu einem Rundgang durch die Lahrer Innenstadt eingeladen. Es ging dabei jedoch nicht darum, die Schönheiten der Stadt zu präsentieren, sondern einzig und allein um ein »behindertengerechtes Lahr«, weshalb auch rund zehn Rollstuhlfahrer und ein Rollator-Fahrer daran teilnahmen. Auch Menschen mit Gehhilfen waren mit dabei.
Ausgangspunkt war das Alte Rathaus, wo Walter Caroli und Roland Hirsch von der SPD zunächst kurz in das Thema einführten, das derzeit auch Thema im Gemeinderat ist. Die Hauptklage der Betroffenen ziele vor allem auf die Auslagen der Geschäftsleute, die den wesentlich glatter gepflasterten Rand der Markstraße blockieren würden, so Walter Caroli, der diesen Rundgang vorbereitet und organisiert hatte. Hierbei sei die Lahrer Werbegemeinschaft gespalten, räumte Vorsitzender Michael Schmiederer ein. Viele würden die »störenden Auslagen« sowieso nicht brauchen, aber es gebe nun auch jene in der Werbegemeinschaft, die darauf nicht verzichten möchten und könnten. »In diesem Spannungsfeld bewege ich mich«, so Schmiederer.
Runder Tisch geplant
Ein Vorschlag, die Auslagen mittig der Marktstraße zu platzieren, lasse sich auch nicht umsetzen. Dies sei alleine schon wegen des Sicherheitsaspekts nicht möglich. Die Straße müsse für Einsatzfahrzeuge in diesem Bereich stets freigehalten werden, erklärte Guido Schöneboom
Kurzfristig könne man sicherlich keine vollständige Lösung präsentieren, aber man nähere sich Stück für Stück der gewünschten Barrierefreiheit für alle. Er baue auf ausgewogenes Miteinander, so Schöneboom, der deshalb zu diesem Thema auf Montag, 19. September, 17 Uhr, in den Gemeinderatssaal zu einem Runden Tisch einlädt. Weitere solcher Treffen sollen folgen, um Lahr auch ein Stück familienfreundlicher zu machen. Familienfreundlich bedeute nämlich auch behindertenfreundlich, so Rüdiger Metzger-Thessen, Leiter des städtischen Alten- und Pflegeheims Spital in der Bismarckstraße.
Metzger-Thessen schob übrigens beim Rundgang Elke Wunder durch die Marktstraße, die den Kommunalpolitikern und Geschäftsleuten einen interessanten Vorschlag unterbreitete: »Warum schaffen wir keinen Schesen-Weg?« Es brauche doch gar nicht soviel, damit sie und all die anderen Betroffenen mit ihrer »Schese«, wie sie den Rollstuhl bezeichnete, durch die Marktstraße komme. Diesen könnte man als eine Art Schleife durch die Fußgängerzone ziehen. »So ein Schesen-Weg, das wäre schön für uns«, meinte sie.
Dass es momentan durchaus »Folter« sein kann, mit dem Rollstuhl durch die Marktstraße zu fahren, konnten Stadträte und interessierte Bürger wie Heinz Kuhn vom Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte am Donnerstagabend hautnah erleben. Sie ließen sich nämlich einmal durch die Marktstraße schieben. OB Müller zog es allerdings vor, nur die Rolle des »Schiebers« über die Pflastersteine zu übernehmen und wollte nicht selbst in den Rollstuhl sitzen.
Noch viel Arbeit
In der Prinzenstraße angekommen, waren sich am Ende alle Rollstuhlfahrer und Rundgang-Teilnehmer einig, dass in Lahr noch viel getan werden muss, um eine behindertengerechte Stadt zu schaffen. So wurde auch abschließend von einigen Teilnehmern angemerkt, dass die Behinderten-Toiletten der Stadt nur schlecht zugänglich seien, da Putzzeug den Weg versperre. Kritisiert wurden auch die zu hohen Bordsteine. Eine Frau führte hierzu als Beispiel die Nachbargemeinde Friesenheim an, die im Zuge der Neugestaltung ihrer Hauptstraße dies optimal gelöst habe.
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| lahr Lahrer Anzeiger |
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Kippt die Tandem-Förderung?
Integrationsprojekt läuft im Mai 2013 aus / Soziale Themen bei SPD-Tour in Kippenheimweiler
Integration und Dorfentwicklung waren die zentralen Themen der SPD Lahr beim dritten Termin der diesjährigen Sommertour. In Kippenheimweiler informierten sich die Genossen über das Projekt »Tandem« und die Bewerbung für das ELR-Programm. |
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© Thorsten Mühl
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Jochen Brucker, in Kippenheimweiler Projektleiter in der Integrationsarbeit (Zweiter von links), informierte bei der SPD-Sommertour über den Stand der Arbeit mit den Neubürgern.
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20.08.2011 - Lahr-Kippenheimweiler.
Mit 16 Teilnehmern war der Ortstermin der SPD-Sommertour am Donnerstag überschaubar besetzt. Im Begegnungszentrum in den »Niedermatten« stand zunächst eine umfangreiche Information zum Thema Integrations- und Sozialarbeit auf dem Programm Seit rund 20 Jahren engagiert sich die Stadt Lahr mit Projekten zur Förderung und Integration der Neubürger (aktuell sind es rund 13 000). Nach »Grenzfall« und »JuLaKi« heißt das aktuelle, noch bis Mai 2013 aufgelegte Projekt für Kippenheimweiler und Langenwinkel »Tandem«. Die Finanzierung wird jeweils hälftig vom Bundesamt für Migration und der Stadt Lahr getragen.
Projektleiter Jochen Brucker führte aus, dass die Arbeit wesentlich auf der Vernetzung mit Institutionen, Schulen, Kindergärten, Vereinen und sozialen Diensten (K2, TV Lahr, Schlachthof) fuße. Über die Räumlichkeiten seien die Verantwortlichen froh, da sie zentral gelegen und Ausgangspunkt vieler Aktivitäten seien. Andererseits sei das aus den 1970er Jahren stammende Gebäude aber recht hellhörig, so dass es zwischenzeitlich immer wieder Probleme gebe wegen der Lärmentwicklung. »Der Nachbarmieter ist kürzlich ausgezogen. Mit dem Nachfolger werden wir uns ebenfalls wieder zu verständigen versuchen, aber Probleme sind nie ganz auszuschließen«, betonte Brucker.
Teetrinken ist beliebt
Rund 60 Kinder nutzten die Räume im Wylert wiederholt, ebenso groß sei der Kern im Jugendclub Langenwinkel. Jochen Brucker berichtete von Angeboten wie dem Lesecafé, Bastel- und Werkeinheiten, vielfältigen Freizeiten, zudem diene das Begegnungszentrum als Treffpunkt. »Teetrinken ist dabei äußerst beliebt«, schmunzelte er
Zur Entwicklung der Integration bemerkte Brucker, dass sich derzeit ein Generationswechsel vollziehe. Die jetzigen Neubürgerkinder sprechen alle Deutsch, was zu Beginn weit weniger der Fall war. Zudem herrsche bei der Jugend hoher Ehrgeiz vor. »Bevorzugt ist der Wunsch nach einer Tätigkeit als Industrie- oder Werkzeugmechaniker, um bei INA oder Herrenknecht arbeiten zu können. Die Jugendlichen wollen etwas erreichen und sich etwas leisten können«, hat Brucker beobachtet.
Vereine sind hilfreich
Generell habe sich die Integration der Neubürger, im Wylert mit einem Anteil von gut 50 Prozent vertreten, über die Jahre, beispielsweise dank der Vereine, entwickelt. Dazu habe die Sprachförderung der Kindergärten wesentlich beigetragen. Doch nach wie vor fungiere die Kaiserswaldstraße als optischer Graben, der Alt- und Neubürger trenne, Ressentiments seien nicht wegzudiskutieren.
»Eine Verbesserung ist zu sehen, doch bis die Integration abgeschlossen ist, werden bestimmt noch 20 Jahre vergehen«, sagte Brucker. Eine Förderungsfortsetzung von »Tandem« nach Mai 2013 wurde bezweifelt.
OB Wolfgang G. Müller reagierte skeptisch auf die Frage, ob die Stadt Lahr als Träger einspringen könnte. Der städtische Anteil von 84 000 Euro im Jahr 2011 sei höchst sinnvoll angelegt, doch es seien darüber hinaus noch viele weitere Projekte zu fördern. Müller regte an, die Weiterförderung aus Bundesmitteln unbedingt zu beantragen. Dabei sollte jedoch herausgearbeitet werden, dass sich die Integrationsarbeit in Kippenheimweiler und Langenwinkel mittlerweile zu einer erfolgreichen Form gängiger Jugend- und Sozialarbeit entwickelt habe.
Im zweiten Teil folgte ein Rundgang durch Kippenheimweiler. Wie Ortschaftsrat Eugen Hurst informierte, sei das Neubaugebiet »Breitacker-Nord« nahezu abgeschlossen, danach soll die Konzentration mit Bauplätzen wieder dem Ortskern gelten. Das Dorf hat sich um die Aufnahme ins »Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum« (ELR) beworben, in dessen Rahmen private Sanierungsvorhaben mit bis zu 30, kommunale Vorhaben mit bis zu 40 Prozent anteilig förderbar sind. Allerdings müssen die zu sanierenden Häuser bereits vor 1950 gebaut worden sein. Im weiteren Verlauf führte der Weg durch die Blumenstraße am Ludwig-Huber-Platz vorbei bis zur Wylerter Hauptstraße. Hier zeigte Hurst auf, welche Pläne zur Dorfentwicklung für Kippenheimweiler angedacht sind.
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lahr
06.08.2011
Lahrer
Anzeiger |
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Roland Hirsch
will B 415 am
Ebert-Platz
absenken
Den Aufktakt
ihrer
kommunalpolitischen
Sommertour
machte die
Lahrer SPD am
Donnerstagabend
am
Friedrich-Ebert-Platz.
Vorort wurde
über die
zukünftige
Verkehrsführung
an der
Schnittstelle
von B415 und
Alte
Bahnhofstraße
nachgedacht.
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© Barbara Weigand
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Vorort-Termin der Lahrer SPD am Friedrich-Ebert-Platz unter anderem mit (von rechts) Michael Kleinthomae, Walter Caroli, Roland Hirsch und Hermann Kleinschmidt.
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06.08.2011
- Lahr. Während
derzeit das
Verkehrsbüro
Fichtner eine
Untersuchung der
innerstädtischen
Verkehrsbezüge
anstellt, die am
28 Oktober den
Mitgliedern der
Verwaltung und
dem Gemeinderat
bei einem
Workshop
vorgelegt werden
soll, nahm die
SPD in Lahr noch
einmal bisherige
Überlegungen zur
Neugestaltung
des
Friedrich-Ebert-Platzes
unter die Lupe.
Fazit des
Open-Air-Gedankenaustauschs:
Die
Sozialdemokraten
verabschieden
sich vor einem
früheren
Vorschlag. Die
Hildastraße soll
nach ihrer
Überzeugung nun
doch nicht zur
B415 hin
geöffnet werden,
um als
Einbahnstraße
den
stadtauswärts
fließenden
Verkehr ab
Goethe-/Lotzbeckstraße
aufzunehmen.
Damit ist für
die SPD auch
eine
Einbahnregelung
für die Alte
Bahnhofstraße
von der B415
kommend
stadteinwärts
gestorben.
Mehr Grün
möglich
Wie
Fraktionssprecher
Roland Hirsch
gegenüber dem
Lahrer Anzeiger
sagte, spreche
sich seine
Partei für die
Beibehaltung der
B 415-Anbindung
über die Alte
Bahnhofstraße
aus. Diese
könnte auf Höhe
des Hotel Schulz
geringfügig
weiter westlich
geführt werden,
so dass sich
auch vor dem
Hotel ein
Grünbereich
gestalten ließe.
In Anwesenheit
von
Oberbürgermeister
Wolfgang G.
Müller und
Tiefbauchef
Michael
Kleinthomae
überraschte
Hirsch die
Gruppe mit der
Überlegung, die
B415 könnte auf
Höhe des Hotel
Schulz für den
Durchgangsverkehr
abgesenkt
werden. Auf
einem »Deckel«
über der
Bundesstraße
stellt sich
Hirsch einen
Kreisverkehr
vor, über den
der
innerstädtische
Verkehr rollt.
Die Umgestaltung
des Knotens an
der B415 wird
nach derzeitigen
Schätzungen und
bei der
oberirdischen
Variante rund
1,5 Millionen
Euro kosten
Wie Michael
Kleinthomae
sagte, sei nach
dem aktuellen
Zeitplan die
Fertigstellung
des neuen
Ebert-Platzes
für das Jahr
2015 vorgesehen
bei einer
einjährigen
Bauzeit.
Baubeginn könnte
im Jahr 2013
sein.
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Lahr, 11.01.11
Zuversicht bei Lahrer
Sozialdemokraten
(EB WC) Ein großer Andrang war in diesem
Jahr bei dem am vergangenen Sonntag
stattgefundenen Neujahrsempfang der
Lahrer Sozialdemokraten in der Lahrer
Weinstube zu verzeichnen. In Vertretung
der Vorsitzenden Monika Schmidt begrüßte
Roland Hirsch Oberbürgermeister Dr.
Wolfgang G. Müller und den
SPD-Landtagskandidaten Karl-Rainer Kopf.
Der Fraktionsvorsitzende zeigte in
seinem Jahresrückblick, dass es in Lahr
trotz Finanz- und Wirtschaftskrise
möglich war, wichtige Investitionen, wie
z. B. die Umbauten des Max-Planck- und
des Scheffelgymnassiums und den Neubau
des Mietersheimer Bürgerhauses
durchzuführen. Die SPD habe ihre im
Kommunalwahlprogramm enthaltenen
Prioritäten - Zukunft für Kinder und
Jugendliche, soziale Gerechtigkeit, mehr
Umwelt- und Naturschutz und Förderung
der Ehrenamtlichkeit – konsequent und
erfolgreich im Gemeinderat vertreten.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion werde, so
Hirsch, jede erkennbare Tendenz des
„Kaputtsparens“ zu verhindern suchen.
Eine gesunde Mischung von mutigem
Vorangehen bei Projekten der
Stadtentwicklung und gleichzeitiger
Einhaltung von Haushaltsdisziplin sei
der richtige Weg.
Oberbürgermeister Dr. Müller
bescheinigte den Lahrer
Sozialdemokraten, dass sie im
Gemeinderat argumentative Stärke
bewiesen hätten. Müller zeigte sich
überzeugt davon, dass die
Landesgartenschau im Jahre 2018
erhebliche Vorteile für die Gesamtstadt
bringen werde, wie dies an allen
bisherigen Standorten auch bisher der
Fall gewesen sei. Dabei gehe man mit
Augenmaß voran und beachte stets das
Kriterium der Finanzierbarkeit. 2011
werde mit dem Abschluss des
Gestaltungswettbewerbs eine erste
wichtige Weichenstellung vollzogen.
Landtagskandidat Karl-Rainer Kopf
stellte klar, dass er sich als Vertreter
einer Partei sehe, die den
gesellschaftlichen Fortschritt neu ins
Visier nehmen müsse, um das Vertrauen
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
und der Mittelschicht zurückzugewinnen.
Er sprach sich dafür aus, Arbeitnehmer
mit einem Monatsbruttoeinkommen zwischen
800 und 3.000 Euro bei Steuern und
Abgaben zu entlasten. Er plädierte für
eine gerechtere Vermögens- und
Kapitalbesteuerung. Die von CDU und FDP
hochgehaltenen Steuervergünstigungen für
Hoteliers und begüterte Erben müssten
schleunigst zurückgenommen werden. Da
bekanntlicherweise Konkurrenz das
Geschäft belebe, sei es höchste Zeit,
dass der Landtagswahlkreis 50 Lahr den
Erbhofcharakter verliere, indem wieder
ein SPD-Abgeordneter in den Stuttgarter
Landtag einziehe.
In einem launigen Vortrag skizzierte Dr.
Walter Caroli die Situation der Lahrer
Sozialdemokraten vor 100 Jahren. Damals
sei in Lahr eine Arbeiterbibliothek mit
angeschlossenem Arbeiterlesezimmer
eröffnet worden. Sogar eine
Parteibuchhandlung habe man angestrebt,
um gute Literatur unter das Volk zu
bringen.
In der sich anschließenden
Diskussion wurde deutlich, dass bei der
politischen Arbeit im Jahre 2011
bereits die 2013 und 2014 anstehenden
Oberbürgermeister- und
Gemeinderatswahlen beachtet werden
müssten.
Lahr - Mietersheim, 09.01.11,
Mietersheimer
Genossen freuen sich auf das neue
Bürgerhaus
(EB WC) Große
Zufriedenheit war bei den Mietersheimer
Sozialdemokraten anlässlich ihres
traditionellen Dreikönigstreffen
festzustellen.
Ortsvorsteher
Alfred Baum ließ das Jahr 2010 Revue
passieren und konstatierte mit einigem
Stolz, dass das jahrelange Ringen um den
Bau des Bürgerhauses und die Gestaltung
der Ortsmitte ein Ende gefunden habe.
Dass nunmehr die Grundsteinlegung und
das Richtfest stattgefunden hätten und
die Einweihung des neuen Hauses
bevorstehe, erfülle mit Freude. Obwohl
große Widerstände zu überwinden waren –
er erinnerte an die von der CDU
beantragte Haushaltssperre – sei das
Vorhaben nun kurz vor der Vollendung.
Hierzu hätten die Sozialdemokraten im
Ortschaftsrat und im Lahrer Stadtrat
einen gewichtigen Beitrag geleistet.
SPD-Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch
zeigte sich zuversichtlich, dass das
neue Bürgerhaus zu einer Belebung des
Vereinslebens in Mietersheim führen
werde.
Der SPD-Sprecher im
Ortschaftsrat, Willi Ugi, dankte den
Kolleginnen und Kollegen für ihre
engagierte Mitarbeit. Es hätten
Initiativen der SPD-Fraktion – wie z.B.
die Präsentation von Diana Frey – die
Innengestaltung der Halle erfolgreich
beeinflusst. Ugi bemängelte, dass Vieles
an Ortsverwaltung und Ortschaftsrat vor
bei laufe. Er wünsche sich einen
besseren Informationsaustausch mit der
Stadtverwaltung.
Zentrales Thema der
Diskussion war die 2018 anstehende
Landesgartenschau. Die zahlreich
erschienenen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer kamen zu dem Schluss, dass
die Landesgartenschau für die
Gesamtstadt und wegen der Nähe der
„Stegmatten“ im Besonderen für den
Stadtteil Mietersheim auf Dauer positive
Effekte im Hinblick auf die
Lebensqualität haben werde. Wie Dr.
Walter Caroli betonte, werde die
verkehrliche Anbindung an die Stadt für
Fußgänger und Radfahrer erheblich
verbessert. Für die Naherholung biete
insbesondere der Stegmattenpark für die
Mietersheimer vielfältige Möglichkeiten.
Wie die Vorsitzende
der SPD-Ortsgruppe Mietersheim, Heide
Beuschel, abschließend mitteilte, werden
die Mietersheimer Sozialdemokraten auch
2011 ein Fest für Familien mit Kindern
veranstalten.
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Lahr,
14.08.10,
Lahrer Anzeiger,
Autor: Thorsten Mühl |
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Historischer Streifzug durch
"Dorf der Gassen"
SPD-Gemeinderatsfraktion
macht Station in Dinglingen /
Straßenname für Bruno Hofmann
gefordert
Auf ihrer Sommertour machte die
Gemeinde-ratsfraktion der SPD am
Donnerstagabend Station im
historischen Stadtteil
Dinglingen. Bei dem Rundgang war
vor allem die Historie des
»Dorfes der Gassen« ein Thema.
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©
Thorsten
Mühl
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Auf dem
Striegel,
über den
Dächern
von
Dinglingen,
berichtete
Roland
Kopf
(Mitte)
über die
Historie
des
alten
Ortsteils.
Mit
dabei:
die
Stadträte
Walter
Caroli
(l.),
Roland
Hirsch
(2. v.
l.) und
der
SPD-Landtagskandidat
im
Wahlkreis
Lahr-Wolfach,
Karl-Rai
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14.08.2010 - Lahr. Rund
20 Personen, darunter auch
zahlreiche Vereinsvertreter,
nahmen am Donnerstag am Rundgang
der Lahrer
SPD-Gemeinderatsfraktion durch
Dinglingen anlässlich der
Sommertour der Partei teil Als
Vertreter der
Bürgergemeinschaft, die im
Ortsteil statt eines
Ortschaftsrats die
Bürgeranliegen Richtung
Gemeinderat und Stadtverwaltung
transportiert, nahm
Roland Kopf die Besucher mit auf
eine interessante und
anschauliche zweistündige Reise
auf den Spuren des historischen
Dinglingens.
Vom 1902 im Nürnberger Stil
erbauten Rathaus aus führte die
Tour durch die Alte Straße,
vorbei am Wohnsitz des einstigen
»Gemeindebots« und dem alten
Dinglinger Rathaus. Roland Kopf
machte seine Zuhörer auf die für
den 1933 eingemeindeten Ortsteil
einst typischen, am
alemannischen Langhaus
orientierten Gebäude in
anderthalbgeschossiger
Bauweise aufmerksam. Im vorderen
Teil befand sich der
Wohnbereich, daran schlossen
sich Stallungen und Scheune an.
1910/11 wurde die katholische
Kirche Heilig Geist eingeweiht,
an der vorbei der Weg zum
Dinglinger Friedhof führte. Kopf
berichtete, dass auf Beschluss
des Großherzogtums Baden ab 1850
wegen befürchteter
Grundwasserprobleme keine
Friedhöfe mehr direkt um Kirchen
angelegt werden durften. So
entstand der zweite Dinglinger
Kirchhof. Zuvor waren die
Verstorbenen auf dem gemeinsam
mit Mietersheim genutzten
Friedhof bei der Martinskirche
bestattet worden.
»Kinderarbeit«
Stadtrat Walter Caroli, in
Personalunion auch Dinglinger
Orts-Chronist, berichtete über
eine Begebenheit aus dem Jahr
1931. Bruno Hofmann, letzter
Bürgermeister Dinglingens,
mahnte damals in einer
kritischen Rede, weitere
Großkriege mit allen Mitteln zu
vermeiden
Von den demokratischen Teilen
der Presse gefeiert, von den
Nationalisten scharf attackiert,
wurde Hofmann letztlich 1933
durch die Nazis abgesetzt.
»Es wird Zeit, dass nach diesem
mutigen Mann eine Straße benannt
wird«, formulierte Caroli,
dessen Ortschronik am
15. April 2011 erscheinen soll,
ein Wunsch in Bezug auf Bruno
Hofmann.
Beim aus dem Jahr 1957
stammenden Terrassenbad
angekommen, führte Roland Kopf
aus, dass die Bürgergemeinschaft
die Bemühungen der Stadt zur
Schaffung von genügend
Parkmöglichkeiten
rund um das Bad zu schätzen
wisse. »Wir würden uns
allerdings mehr
Kurzzeitparkplätze für
Friedhofsbesucher wünschen«,
adressierte der Sprecher ein
Anliegen der Bürger an die
Sozialdemokraten.
Auf der weiteren Tour, die über
die Bergstraße und den Alten Weg
führte, wurden die Besucher über
Dinglingens Beinamen als »Dorf
der Gassen« (wie zum Beispiel
Kirchgasse,
Schlittengasse, Altmühlgasse)
unterrichtet. Thematisiert wurde
darüber hinaus das Dinglinger
Haus als Nachfolgeeinrichtung
eines zuvor in der Offenburger
Straße beheimateten
Waisenhauses. Roland Kopf wusste
zu berichten, dass im Dinglinger
Haus untergebrachte Kinder
früher in der Landwirtschaft
arbeiten mussten. »Es handelte
sich im Prinzip um Kinderarbeit
und war für die jungen Menschen
eine harte Schule.«
Ehe die Tour in der Dinglinger
Hauptstraße ausklang, wurde ein
Abstecher zum 1935 erbauten
Weltkriegs-Denkmal auf dem
Striegel unternommen. Der 12,50
Meter hohe Obelisk wird seit
1939 von einer Pyramide gekrönt,
war zuvor an der Oberseite
flach. Wie Walter Caroli
berichtete, wurde dies geändert,
da das Denkmal mit flacher
Oberseite von Außenstehenden
wenig schmeichelhaft als
»Schornstein« tituliert worden
war. |
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